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Konzepte von Hilfen zur Erziehung und der Jugendstrafrechtspflege im internationalen Vergleich

Studienfahrt nach Österreich (1617) vom 06.5. bis 09. 05. 2010

Im Rahmen des Moduls 1617 besuchten wir für ein Wochenende die Hermann-Gmeiner-Akademie im schönen Innsbruck mit Prof. Dr. Seidenstücker und Prof. Dr. Hein.


Die Akademie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hauptsitzes von SOS Kinderdorf International. Mitarbeiter und Interessierte aus aller Welt kommen hier her zu Fort- und Weiterbildungszwecken und auch wir durften die Räumlichkeiten und Vorzüge der Akademie nutzen.

Zu den Inhaltlichen Schwerpunkten unserer Exkursion gehörten der Besuch des ersten SOS Kinderdorfs und die Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte und den Grundideen der Kinderdörfer, sowie die Betrachtung der österreichischen Jugendstrafpraxis. Ein volles Programm für unsere 3 Tage Aufenthalt, das wir durch den Besuch der Innsbrucker Innenstadt mit einer Stadtrundführung abrundeten.

Am morgen des ersten Tages besuchten wir das SOS Kinderdorf in Imst, dass von Hermann Gmeiner 1949 ins Leben gerufen wurde.

Schon bei der Führung durch das Dorf mit dem Dorfleiter Herrn Werner Schreyer. erhielten wir einige spannende Informationen über die historische Entwicklung der Einrichtung und ihren Gründer.

In einer späteren Gesprächsrunde konnten wir unsere Fragen in Bezug auf das Konzept der Kinderdörfer und dessen praktische Umsetzung mit Herrn Schreyer besprechen.

Nachmittags hielt Frau Dariz, die Psychologin der Justizvollzugsanstalt Innsbruck einen Fachvortrag. Sie gewährte uns Einblick in die Organisation, Handhabung und die rechtlichen Grundlagen des österreichischen Jugendstrafvollzugs. Hier konnten wir Parallelen ziehen aber auch Gegensätzlichkeiten zum deutschen Strafvollzug feststellen.


Den Samstagvormittag verbrachten in den Seminarräumen der Akademie mit dem Geschäftsführer Herrn Dr. Honold, mit dem wir gemeinsam die Leitideen, Gründungsgedanken und geschichtlichen Hintergründe rekonstruierten. Zu diesem Zweck betrachteten und besprachen wir unter Anderem eine Ausstellung über die ersten 70 Jahre der SOS Kinderdörfer. Die könnt ihr euch auch online, hier ansehen. Später legten wir unser Augenmerk auf internationale Aspekte in der Kinderdorfarbeit, insbesondere auf die kulturellen Besonderheiten und wie diese aufgegriffen und  in die Arbeit einbezogen werden. 

Natürlich haben wir unser Wochenende nicht nur mit Vorträgen und Exkursionen verbracht, sondern gönnten uns auch unterhaltsame gemeinsame Abende.

Die verbrachten wir zum Teil in der Akademie, wo es mit Sauna, Schwimmbad, Billard etc. wirklich tolle Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung gab, aber auch örtliche Gegebenheiten wurden genutzt.






Ebenso kamen wir kulturell voll auf unsere Kosten, insbesondere die Führung durch Innsbruck an unserem letzten Abend war nicht nur interessant sondern machte auch richtig Spaß.






Herr Prof. Dr. Seidenstücker, Herr Prof. Dr. Hein, wir bedanken uns für diese gelungene Exkursion und möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen uns bei Prof. Dr. Seidenstücker verabschieden, der uns leider schon diesen Sommer verlassen wird.
Ihr Verlassen wird eine große Lücke in die Reihen unserer Lehrenden reißen. Wir werden Sie und Ihr starkes Engagement, Ihre Erfahrungen und vor allem die beeindruckende Persönlichkeit die Sie sind vermissen! 

Sicher bekommen wir trotzdem noch das ein oder andere von Ihnen zu hören bzw. zu lesen und wünschen Ihnen dafür viel Erfolg, vor allen Dingen aber alles Gute für Ihre Zukunft!