Direkt zum Inhalt springen
Abschnittsbild

Zertifizierte Weiterbildung in Konfliktbewältigung und Gewaltprävention

Konflikte verstehen - Haltungen entwickeln - Gewalt verhindern  

Die aktuellen Herausforderungen des pädagogischen Alltages und die Erwartungen der Auftraggeber erfordern reflektierte Strategien der Konfliktbewältigung und Gewaltprävention. Dabei sind Sie die Person, die in einer akuten Situation handlungsfähig sein muss und geplante Interventionen umsetzt.

Mit der berufsbegleitenden Weiterbildung zu “Konfliktbewältigung  und Gewaltprävention” entwickeln Sie Ihr persönliches und professionelles Handlungsrepertoire in akuten Konfliktsituationen weiter und erwerben Kompetenzen auf dem aktuellen Stand der Fachlichkeit.

Der inhaltliche Ausgangspunkt sind Ihre Erfahrungen und Anforderungen im Umgang mit Konflikt und Gewalt aus der pädagogischen Praxis. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden werden Sie diesen Alltag unter professioneller Anleitung entschlüsseln und besser verstehen lernen. Angereichert mit Informationen zu aktuellen Präventions- und Interventionsmethoden werden Sie Ihre situativen Spielräume ausbauen und Ihre konzeptionellen Handlungsweisen weiterentwickeln.

Wichtige methodische Grundlage dieser Weiterbildung ist das “Szenische Spiel” nach Ingo Scheller. Das “Szenische Spiel” ist im Kern das Handeln in vorgestellten Situationen. Mit einem breit gefächerten Instrumentarium werden Haltungen in beruflichen Alltags- und Konfliktsituationen untersucht, deren Wirkungen analysiert und Interaktionszusammenhänge verdeutlicht. 
Das „Szenische Spiel“ als ganzheitliches Verfahren ermöglicht es, auch verdeckte Zusammenhänge zu erkennen und Handlungsvarianten zu erproben

Zeitraum:
September 2012 bis Juni 2013

In Kooperation mit:
Hessisches Sozialministerium (HSM), Hessischer Jugendring (HJR), Bildungsstätte Alte Schule Anspach (basa e.V.), Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD)

Flyer zur Weiterbildung

Der neue Flyer für die Weiterbildung ab September 2012 bis Juni 2013 steht zum Download bereit.

Anmeldung, Ablauf und Unterkunft

Anmelde- und Bewerbungsbogen

Ablauf und Unterkunft

Heft "Konfliktbewältigung - eine Frage der Haltung"

Unter dem Titel "Konfliktbewältigung - eine Frage der Haltung" ist ein Heft der Zeitschrift "Hessische Jugend" zu der Weiterbildung u.a. mit Beiträgen von Teilnehmenden und zur Evaluation publiziert worden. Heft downloaden

Präsentation

Der Auftrag der Jugendhilfe im Rahmen der Gewaltprävention. Die Präsentation des Vortrags bei der PiT Tagung am 23.11.2010 in Fulda können Sie hier herunterladen.

Konzeption

Konfliktbewältigung und Gewaltprävention.
Handlungskompetenzen durch Szenische Reflexion.
Einjährige Weiterbildung für Pädagoginnen und Pädagogen.
Download der Konzeption

Dokumentation eines Workshops auf der Fachtagung: „Jugendgewalt + Pädagogik"

Dokumentation eines Workshops auf der Fachtagung: „Jugendgewalt + Pädagogik. Was wissen wir über die Wirksamkeit“ am 8.12.08 in Frankfurt/Main

Jörg Kowollik:
„Was willst Du?“ - Die Untersuchung von Haltungen in Konfliktsituationen mit Mitteln des szenischen Spiels!

Untersuchung

PädagogInnen-Befragung zur Anwendung und Wirksamkeit gewaltpräventiver
Verfahren und Methoden in Jugendhilfe und Schule.

Download der Untersuchung

Handbuch Konflikt- und Gewaltpädagogik

Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick zum aktuellen Stand der Konflikt- und Gewaltpädagogik. Nach einführenden Beiträgen über Erscheinungsformen und Hintergründe jugendlicher Gewalt, stellen renommierte Autorinnen und Autoren „ihr“ pädagogisches Verfahren vor. Neben der wissenschaftlichen Begründung und dem methodischen Vorgehen werden die wichtigsten Evaluationsergebnisse erläutert und kritische Einwände reflektiert.   Weitere Infos

Leitfaden Konfliktbewältigung und Gewaltprävention

Der konstruktive Umgang mit Konflikt und Gewalt ist vor dem Hintergrund von Individualisierung und neuen Gefährdungen zu einem Kernthema von jugendpädagogischer Arbeit geworden. Der Leitfaden gibt Lehrern, Sozialpädagogen, Erziehern und Eltern einen detaillierten Überblick über die derzeit gängigen Konzepte und Verfahren, wie soziale Kompetenztrainings, erlebnispädagogische Aktivitäten, Szenisches Spiel, Mediation und Anti-Aggressivitätstrainings. Berücksichtigt werden alle Zielgruppen von Schulklassen bis hin zu gewaltbereiten und besonders gefährdeten Jugendlichen.  Weitere Infos